In den vergangenen drei Monaten wurden in Hamburg im Juli 844, im August 843 und im September 857 Geflüchtete in das bundesweite Verteilungsverfahren aufgenommen. Insgesamt verblieben davon 1.171 Personen in Hamburg.

955 von ihnen machten einen Unterbringungsbedarf in Hamburg geltend. Somit waren in diesem Jahr bisher 6.745 Personen auf eine öffentliche Unterkunft angewiesen. Die im September 2016 Hamburg zugewiesenen Personen stammen aus Afghanistan (77), Syrien (57), Irak (36), Eritrea (29), Iran (24) und Russland (14). Von den Balkanstaaten kamen Schutzsuchende aus Albanien (37), Mazedonien (24), Serbien (9), Bosnien und Herzegowina (4) und eine Person aus dem Kosovo.

An den 37 Standorten der Erstaufnahme gab es Ende September 13.870 Plätze. Außerdem standen in den Folgeunterkünften rd. 22.000 Plätze zur Verfügung; es wurde eine neue öffentlich-rechtliche Folgeunterbringung (Sieker Landstraße) mit 270 Plätzen in Betrieb genommen. Seit Jahresbeginn wurden 7.084 Plätze in Folgeunterkünften geschaffen. Die Zahl der Überresidenten, d.h. der Menschen, die einen Anspruch auf einen Platz in einer Folgeeinrichtung haben, aber aufgrund von fehlenden Plätzen noch in einer Erstaufnahmeeinrichtung untergebracht sind, lag Ende September bei ca. 7.600, Ende Juni waren es noch rd. 10.000.

Mehr: www.hamburg.de/fluechtlinge

 

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