2005 wurde erstmals der „Migrationshintergrund“ erfasst. Das Mikrozensusgesetz, das dies ermöglicht, läuft Ende dieses Jahres aus und muss neu beschlossen werden. Inzwischen mehrt sich die Kritik unter Fachleuten: Die Zuschreibung stigmatisiere Nachkommen von Einwanderern und helfe nicht dabei, Diskriminierung sichtbar zu machen. Wird die Gesetzesreform 2016 darauf eingehen?

Früher gab es nur „Ausländer“ und „Deutsche“. Doch dann verschwanden immer mehr Ausländer in der Statistik als Deutsche, weshalb vor über zehn Jahren eine weitere Kategorie eingeführt wurde. Seither erfasst das Statistische Bundesamt im Mikrozensus „Personen mit Migrationshintergrund“: das sind Ausländer und Deutsche, die eingebürgert sind oder ausländische Vorfahren haben.

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