FindingPlaces ist ein Kooperationsprojekt der HafenCity Universität Hamburg mit der Freien und Hansestadt Hamburg. Im Rahmen angewandter Forschung nehmen Hamburgerinnen und Hamburger mit Hilfe eines interaktiven Stadtmodells aktiv an der Flächensuche für Flüchtlingsunterkünfte teil. Erprobt wird das Modell an der theoretischen, aber nicht unrealistischen, Aufgabenstellung, Flächen für 20.000 Unterbringungsplätze für Flüchtlinge in Hamburg finden.

FindingPlaces ist aber keine Forschung für die Schublade. Hamburg erhofft sich durch das Projekt konkrete Hinweise auf noch unentdeckte Flächen, die sich zur Errichtung von Flüchtlingsunterkünften eignen. Dabei wird auf die Expertise und die Ortskenntnis der teilnehmenden Hamburgerinnen und Hamburger gesetzt. Gesucht werden städtische Flächen ab 1500 m², für die zügig mit der Bauvorbereitung von Flüchtlingsunterkünften begonnen werden kann, die für eine Dauer von mindestens drei bis fünf Jahren errichtet werden. Die Suche erfolgt in Workshops direkt am Modell. Pro Workshop wird je ein Bezirk behandelt, pro Bezirk finden zunächst sechs Workshops statt – zusätzliche Workshops sind bei hoher Nachfrage möglich.

Innerhalb von 14 Tagen sollen die gefundenen Flächen auf ihre tatsächliche Eignung geprüft und das Prüfergebnis auf www.findingplaces.hamburg veröffentlicht werden. So fördert FindingPlaces den Dialog und schafft Transparenz in der Flächenprüfung durch die Stadt.

Ab dem 12. Mai 2016 können sich Interessierte online unter www.findingplaces.hamburg oder per Telefon unter 040 43 13 93 93 zu den Workshops anmelden. Die Workshops wurden konzipiert und werden durchgeführt von der HCU Hamburg / CityScienceLab (Moderation, Bedienung des Modells) und der steg Hamburg mbH (Moderation und Dokumentation). Bei den Workshops sind zudem Vertreter der Stadt anwesend.

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