Wenn freiwillig Engagierte in Ausübung ihrer freiwilligen Tätigkeit einen Haftungsschaden verursachen und sie keinen anderweitigen Versicherungsschutz genießen -wie z.B. eine persönliche Haftpflichtversicherung – tritt unter bestimmten Rahmenbedingungen die Sammelhaftpflichtversicherung der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) ein. Diese soll insbesondere freiwillig Engagierte absichern, die in rechtlich unselbständigen Strukturen wie Initiativen und Gruppen aktiv sind, wenn kein anderer Versicherungsschutz greift.

Findet das Engagement in einer rechtlich selbständigen Struktur, wie z.B. einer vereinsmäßig organisierten Initiative statt, ist der Verein selbst schadensersatzpflichtig. Hier wirkt die Sammelhaftpflichtversicherung nur als Auffanglösung für die freiwillig Engagierten persönlich, wenn der Verein nicht ausreichend vorgesorgt haben sollte. Leistet die Haftpflichtversicherung der FHH, so erwirbt diese gegebenenfalls einen Regressanspruch gegen den betreffenden Verein. Vereine sind also gut beraten, eine Vereinshaftpflichtversicherung abzuschließen, die nicht nur ihre Vereinsmitglieder,sondern auch die für sie ehrenamtlich engagierten Unterstützerinnen und Unterstützer einbezieht. Auch Initiativen sollten sich über einen geeigneten Versicherungsschutz informieren.

Mehr: www.hamburg.de/versicherungsschutz/115950/haftpflichtversicherung/

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