Das Bundesjugendministerium fördert den Einsatz von Spielmobilen an Flüchtlingsunterkünften. Staatsekretär Dr. Ralf Kleindiek hob beim Projektstart den wichtigen Beitrag der Spielmobile für die Teilhabe von Flüchtlingskindern hervor und lud Spielmobile bundesweit ein, sich an dem Projekt zu beteiligen.

Im Rahmen des Projekts „Willkommenskultur durch Spiel – Spielmobile an Flüchtlingsunterkünften“ haben am 2. Juni 2016 erstmals zwei der bundesweit über 350 rollenden Spielplätze an einer Notunterkunft in der Smetanastraße 31 in Berlin-Weißensee Halt gemacht. „Spielen ist für Kinder der Schlüssel zur Welt“, sagte Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek, der den Startschuss für die bundesweite Aktion gab. „Spielen bildet und hilft Kindern, sich zu entfalten und Grenzen zu überwinden. Alle Kinder haben das Recht, zu spielen. Sie brauchen geschützte Freiräume, in denen sie dieses Recht wahrnehmen können – auch und ganz besonders die Kinder in Flüchtlingsunterkünften.“

Ziel des Projektes ist es,die Kinder an ihrem Wohnort aufzusuchen und sie durch kindgerechte Angebote für eine aktive Teilnahme an den spielerischen Bildungs- und Integrationsmaßnahmen zu gewinnen. Das Projekt soll sie mit den Lebensverhältnissen in Deutschland vertraut machen und sie mit Kindern aus der Nachbarschaft zusammenbringen. Das gemeinsame Spiel soll zugleich den Spracherwerb fördern.

Mehr: www.spielmobile.de/ueber-die-bag/arbeit-mit-menschen-mit-fluchthintergrund-neu/

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