Mit künstlerischen Mitteln thematisieren Flüchtlinge, woher und warum sie kommen und machen ihre Erfahrungen im Hier und Jetzt öffentlich. Gerade die vielfältigen Mitteilungs- und Deutungsformen kulturpädagogischen Arbeitens können dabei helfen, schlimme Erlebnisse zu überlagern, sich für neue Erfahrungen zu öffnen und alte hinter sich zu lassen.

„Flüchtlinge sind genau wie alle anderen Menschen Personen mit Kompetenzen, Stärken und Ressourcen“, so der Erziehungswissenschaftler Henri Louis Seukwa. Angebote in Bereichen wie Tanz, Theater, Musik und Gestaltung ermöglichen Kindern und Jugendlichen, sich kreativ mit ihrer Identität und Lebenssituation auseinanderzusetzen, die eigene Geschichte zu verarbeiten und für andere erfahrbar zu machen.

Das Magazin für kulturelle Bildung bietet in diesem Heft Flüchtlingen eine Plattform, nicht nur zu thematisieren, woher und warum sie kommen, sondern auch ihre Erfahrungen im Hier und Jetzt öffentlich zu machen. Durch Tanzen oder Pantomime lassen sie beispielsweise den Körper sprechen. Gerade die vielfältigen Mitteilungs- und Deutungsformen kulturpädagogischen Arbeitens können dabei helfen, schlimme Erlebnisse zu überlagern, sich für neue Erfahrungen zu öffnen und alte hinter sich zu lassen.

Viele Einrichtungen der kulturellen Bildung haben sich bereits auf den Weg gemacht, künstlerische Projekte für und mit jungen Flüchtlingen zu konzipieren und durchzuführen. In dieser Ausgabe sind gute Praxisbeispiele zu finden.

Mehr: www.lkd-nrw.de/lkd/id_115_th.html

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