Alle geflüch­teten Menschen, die der Freien und Hansestadt Hamburg zugewiesen wurden und in Erstaufnahmeeinrichtungen leben, erhalten seit Anfang Februar 2016 eine HVV-Mobilitätskarte nach dem Vorbild des Semestertickets.

Diese besteht aus der üblichen Kundenkarte mit Namen und Foto sowie einer 3-Monats-Wertmarke. Auf dieser ist die Nummer des Hausausweises ablesbar, den jede Bewohnerin und jeder Bewohner einer Erstaufnahmeeinrichtung erhält und beim Nutzen der Mobilitätskarte mit sich führen muss. Darauf hatten sich der Hamburger Verkehrsverbund, Verbundverkehrsunternehmen und die zuständigen Behörden im Dezember verständigt. Die Karte ist für alle Flüchtlinge, die in Hamburg verbleiben, verbindlich. Der Fahrpreis für die Mobilitätskarte wird von den Flüchtlingen zustehenden Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz in Abzug gebracht. Neu ankommenden Flüchtlingen wird die Mobilitätskarte sofort nach ihrer Erstregistrierung übergeben.

Mehr: www.hamburg.de/fluechtlinge/nofl/4919962/2016-01-31-zkf-mobilitaetskarte/