Am 3. November 2016 ermöglichte die Tagung „Refugee Citizen – Perspektiven Kultureller Bildung von NRW bis Europa“ einen Austausch zum Stand der Kulturellen Bildungspraxis mit Geflüchteten. Mit Blick auf die Erfahrungen aus europäischen und nordrhein-westfälischen Initiativen, Projekten und Fördermaßnahmen diskutierten ExpertInnen über neue Wege der Kulturellen Bildungsarbeit mit Geflüchteten.

Durch die aktuelle Flüchtlingssituation stehen die Kommunen in NRW vor vielfältigen gesellschaftlichen Herausforderungen, die mit zunehmender Dringlichkeit Handlungsstrategien erfordern. Eine gemeinsame Tagung der Akademie der Kulturellen Bildung und der NRW Kultursekretariate in Wuppertal und Gütersloh richtete den Blick auf Maßnahmen der Kulturellen Bildung mit Geflüchteten.

Dabei wurden auch Erfahrungen aus Projekten in anderen Ländern Europas einbezogen, so aus Österreich, Portugal und den Niederlanden. In fünf Gesprächsforen befassten sich über 100 TeilnehmerInnen auf unterschiedlichen Ebenen mit dem Thema Kulturelle Bildung mit Geflüchteten. Intensiv konnten sie sich über die Praxis kultureller Bildungsarbeit mit Geflüchteten sowie über Erfolge und Schwierigkeiten innerhalb der Projekte austauschen.

Im abschließenden Podiumsgespräch, das WDR-Reporter Hamzi Ismail moderierte, diskutierten Eva Krings (Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW), Claudia Schwidrik-Grebe (Kultursekretariat NRW Gütersloh), Bertram Frewer (Kulturbüro der Stadt Bochum), Kenan Kücük (Multikulturelles Forum Lünen) und Prof. Dr. Susanne Keuchel (Akademie der Kulturellen Bildung) über schnelle Hilfestellungen, aber auch langfristige Perspektiven der Kulturellen Bildung für Geflüchtete.

Die Tagung „Refugee Citizen – Perspektiven Kultureller Bildung von NRW bis Europa“ ist die Fortführung einer 2015 als Initiative des NRW KULTURsekretariats (Wuppertal) gestarteten Programmreihe. Sie ist jetzt eine Kooperation der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW mit den NRW Kultursekretariaten in Wuppertal und Gütersloh und wird vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport gefördert. Weitere Fachtagungen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten sind in Planung.

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