Ziel des EHAP in Deutschland ist die Förderung des sozialen Zusammenhalts und der sozialen Eingliederung von armutsgefährdeten und von sozialer Ausgrenzung bedrohten Personen.

Aus Mitteln des EHAP werden seit November 2015 Menschen in Deutschland unterstützt, die unter Armut leiden und keinen oder nur unzureichenden Zugang zu den Beratungs- und Unterstützungsangeboten des regulären Hilfesystems haben. Das sind: Besonders benachteiligte neuzugewanderte Unionsbürger/-innen und ihre Kinder, wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Personen.

Das finanzielle Volumen für die gesamte Förderperiode beträgt rund 93 Millionen Euro. In einer ersten Förderrunde werden 88 Projekte mit rund 65 Prozent der Mittel gefördert. Sie nehmen zwischen Dezember 2015 und März 2016 ihre Arbeit auf. Die Förderquote von 85 Prozent seitens der EU stockt der Bund um weitere 10 Prozent auf, so dass der Eigenmittelanteil möglicher Projektträger bei fünf Prozent liegt.

Es erfolgt eine jährliche Ausschreibung über das Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Mehr: www.bmas.de/DE/Themen/Soziales-Europa-und-Internationales/Europa/Programme-und-Fonds/europaeische-hilfsfonds-fuer-benachteiligte-personen-in-deutschland-ehap.html

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