Sinti und Roma sind der Antidiskriminierungsstelle zufolge die Gruppe mit den geringsten Sympathiewerten in der Bevölkerung. Die Bundesregierung sieht dennoch keine Notwendigkeit für gesonderte Integrationsförderung.

Die Bundesregierung sieht nach eigenen Angaben keine Notwendigkeit für gesonderte Bemühungen um die Integration von Sinti und Roma. Grundsätzlich stünden den Angehörigen dieser Minderheit in Deutschland alle bestehenden Angebote offen, heißt es laut einem Bericht des Kölner Stadt-Anzeiger in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen im Bundestag. Die schätzungsweise 70.000 deutschen Sinti und Roma sähen sich selbst als gut integriert an, erklärte das Innenministerium. Die Grünen kritisieren die Haltung der Bundesregierung als „Trauerspiel“.

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