Geschätzte fünf Prozent der Flüchtlinge haben ihre Heimat verlassen, weil sie wegen ihrer sexuellen Identität diskriminiert und verfolgt werden. Aber auch in Deutschland  können diese Menschen Ablehnung und Gewalt erleben. Eine Broschüre gibt Tipps für die Unterstützung von Menschen mit einem so genannten LSBTTI-Hintergrund.

„LSBTTI*-Hintergrund“ bedeutet, dass diese Menschen beispielsweise lesbisch, schwul, bisexuell, transgender, transsexuell oder intersexuell sind. Das Sternchen am Ende steht stellvertretend für die Vielfalt geschlechtlicher und sexueller Identitäten. Insbesondere in Massenunterkünften kann es für diese Menschen bedrohlich sein, wenn ihre sexuelle Identität bekannt wird. Um Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe beim Umgang mit Queer Refugees zu unterstützen, hat der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Anfang dieses Jahres die „Handreichung für die Betreuung und Unterstützung von LSBTTI*-Flüchtlingen“ herausgegeben, in der sich Hintergrundinformationen und praktische Hilfen finden.

Mehr: www.fluechtlingshilfe-bw.de/projekte/begleitung/queer-refugees/

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