Die Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat die Nominierten für den neuen Sonderpreis für Projekte zur kulturellen Teilhabe geflüchteter Menschen bekannt gegeben. Aus mehr als 150 Vorschlägen hat eine Fachjury zehn Ideen ausgewählt, die Künstler*innen und Kreative aus ganz Deutschland umgesetzt haben.

Kulturstaatsministerin Grütters sagte: „In vielen deutschen Städten und Gemeinden versuchen Künstler*innen und Helfer*innen, mit kulturellen Mitteln das Zusammenleben zwischen Einheimischen und Geflüchteten zu erleichtern. Die fantasievollen Konzepte aus den Bereichen Theater, Musik, Schule und Kunst, die für den neuen Preis eingereicht wurden, haben mich begeistert. Denn ich wünsche mir sehr, dass die Neuankömmlinge von uns allen als kulturelle Bereicherung wahrgenommen werden – und als Chance für die Zukunft Europas. Nur gemeinsam können wir Ängste und Vorbehalte überwinden.“

Nominiert für den Sonderpreis für Projekte zur kulturellen Teilhabe wurden folgende Projekte:

  • Banda Internationale. Dresden/Sachsen
  • Boat People Projekt. Göttingen/Niedersachsen
  • Do it! Klang Spiel Raum. Hamburg
  • Flucht 2.0 – An Odyssey to Peace. Ingelheim/Rheinland-Pfalz
  • Kino Asyl. München/Bayern
  • Kultur entdecken – Brücken schlagen. Bischofswerda/Sachsen
  • Multaka. Berlin
  • Refugee Club Impulse. Berlin
  • Refugees‘ Kitchen. Oberhausen/Nordrhein-Westfalen
  • Zukunfts-Künste. Hamburg

Jede Nominierung ist mit einer Prämie von 2.500 Euro verbunden, die drei Preisträger erhalten jeweils 10.000 Euro. Die Preisverleihung findet zum Auftakt der Initiative „Kultur öffnet Welten“ am 21. Mai 2016 im Deutschen Historischen Museum Berlin statt.

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