In seiner aktuellen Stellungnahme plädiert das Bundesjugendkuratorium (BJK) für einen Perspektivwechsel und nimmt die Lebenssituation der jungen geflüchteten Menschen in den Blick. Das BJK warnt vor schnellen und unüberlegten Gesetzesverschärfungen und betont die Bedeutung des europäischen Gedankens für das freie Aufwachsen aller jungen Menschen in Europa.

Wie alle jungen Menschen suchen auch Geflüchtete vor allem eine Zukunftsperspektive und benötigen dafür verlässliche Strukturen im Ankunftsland. Bildung, Teilhabe und Schutz sind dabei die wesentlichen Aspekte, die nach der Ankunft, aber auch langfristig für alle jungen Flüchtlinge gewährleistet sein müssen. Das BJK spricht sich gegen eine alarmistische Sichtweise aus und warnt vor schnellen und unüberlegten Gesetzesverschärfungen.

Das Bundesjugendkuratorium (BJK) ist ein von der Bundesregierung eingesetztes Sachverständigengremium. Es berät die Bundesregierung in grundsätzlichen Fragen der Kinder- und Jugendhilfe und in Querschnittsfragen der Kinder- und Jugendpolitik. Dem BJK gehören 15 Sachverständige aus Politik, Verwaltung, Verbänden und Wissenschaft an. Die Mitglieder wurden durch die Bundesministerin für Familien, Senioren, Frauen und Jugend für die Dauer der laufenden Legislaturperiode berufen.

Mehr: www.bkj.de/all/artikel/id/8729.html

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