„Nichts an der Flucht ist flüchtig. Sie stülpt sich über das Leben und gibt es nie wieder frei.“

In »Nach der Flucht« erzählt Ilija Trojanow vom Ankommensprozess als Häutung, vom Fremdbleiben – und von der Unmöglichkeit zurückzukehren: »Heimat ist das, was in einem nicht sterben kann. Eine Illusion, die auch dann nicht verschwindet, wenn man nicht mehr an sie glaubt.« Im Bunkersalon liest er aus seinem neuen Roman, versetzt mit Musik, die Tim-Erik Winzer vom Mischpult über das Verschallen von Identität freigibt.

Musikalische Lesung mit Ilija Trojanow mit anschließendem Gespräch. Moderation: Joachim Lux.

Mittwoch, 4. April 2018, 19:30 Uhr im resonanzraum St. Pauli

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