Umstrittene Schlagwörter wie „Fortschrittsverlierer“ und die „sozial Abgehängten“ rücken die Schattenseiten der Globalisierung in den Vordergrund. Kritisch will das Goldbekhaus untersuchen, was Globalisierung überhaupt bedeutet. Welche realen, welche angenommenen Folgen hat sie für uns? Ist sie „alternativlos“? Welche sozial tragenden Perspektiven ergeben sich, wie kann ein zukünftiger gesellschaftlicher Wandel aussehen?

Fragen wie diese wird Anna Braam, Sprecherin und im Vorstand der „Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen“, Jugend-Delegierte beim UN Klimagipfel und engagiert in der Flüchtlingsarbeit, am Mittwoch, 31. Mai ab 19.30 Uhr in der Bühne zum Hof im Goldbekhaus beantworten. Künstlerisch wird das Ganze mit Poetry Slam verknüpft. Dichter der Hamburger Slamszene steigen auf einer anderen Ebene ein und eröffnen uns neue Sichtweisen auf das Thema.

Die Veranstaltungsreihe „SICHTWEISEN“

Viele tausend Menschen haben sich seit dem zunehmenden Zustrom von geflüchteten Menschen engagiert, um eine gelingende Integration zu ermöglichen. Gleichzeitig entstehen Bewegungen, die auf einfache Lösungen setzen. Parolen ersetzen den Diskurs, Fakenews erschweren die Bewertung von Informationen. Das konstruktive Miteinander der Gesellschaft ist massiv gestört, es beginnen Lager- und Grabenkämpfe und die eigentlich notwendige gemeinsame Einigung auf Lösungsansätze gerät in den Hintergrund. Die Veranstaltungsreihe „SICHTWEISEN“ soll alle Menschen erreichen, die sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren, aber auch alle, die sich nach Strategien und Diskussion im Umgang mit Populismus, Rassismus und gesellschaftlicher Spaltung sehnen.

Mehr: www.goldbekhaus.de/downloads/Monats-und_Kursprogramme/2017_Flyer_Sichtweisen-web.pdf

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