Am Dienstag, 25. Oktober 2016 findet um 19 Uhr die Lecture „Klimaflucht und Ökozide“ mit dem Umwelt- und Menschenrechtsaktivist, und Journalist Peter Donatus im W3-Saal (Nernstweg 34, Altona) statt.

Peter Donatus spricht an diesem Abend darüber, warum Menschen, die aus umweltbedingten Gründen auf der Flucht sind, keinerlei Schutznormen zustehen und wie das geändert werden kann. Denn bereits heute sind als Folge des Klimawandels viele Millionen Menschen gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen. Darüber hinaus zwingen Ökozide Menschen zur Migration, so hat z.B. die Ölförderung durch multinationale Konzerne in Nigeria verseuchtes Land und verdrecktes Wasser im Nigerdelta hinterlassen.

Peter Donatus ist freier Journalist, Projektmanager, Umwelt- und Menschenrechtsaktivist. Als langjähriger Kritiker des Shell-Konzerns kämpft er gegen die Umweltverwüstung im Nigerdelta. Vor 27 Jahren ist er nach mehrmonatiger Isolationshaft aus Nigeria geflüchtet.

Der Eintritt ist frei nach eigenem Ermessen wählbar und der Vortrag erfolgt auf Deutsch mit englischer Flüsterübersetzung.

MOMENTAUFNAHMEN – VON BEWEGUNGEN UND BEGRENZUNGEN
Die W3-Themenreihe versteht sich als Sammlung aktueller Geschehnisse, individueller Geschichten sowie historischer und politischer Zusammenhänge hinter der Zahl von aktuell 65 Millionen Menschen auf der Flucht. Im Rahmen ganz unterschiedlicher Formate möchten wir in dieser Programmsaison neue Perspektiven auf Fluchterfahrungen und deren Bedeutung für den einzelnen Menschen und die Gesellschaft werfen.

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