Am 24. und 25. November 2017 findet zum ersten Mal eine Konferenz über Migration und Medien auf Kampnagel statt. Initiator der Conference on Migration and Media Awareness ist der Nigerianer Larry Moore Macaulay, der 2014 in Hamburg das Refugee Radio Netzwerk gegründet und auf Kampnagel bereits mehrere Folgen der Refugee Voices TV Show produziert hat.

Ziel der Konferenz ist es, Journalist*innen, Migrant*innen, Aktivist*innen, Blogger*innen und Community-Media-Macher*innen zusammen zu bringen, um aus unterschiedlichen Perspektiven über die Rolle von Migrant*innen in den Medien zu diskutieren. Dabei geht es nicht in erster Linie um die Wahrnehmung und Darstellung von Geflüchteten in den klassischen Medien, sondern vor allem auch um deren Möglichkeiten, selbst als Autor*innen aktiv zu werden. Die Konferenz bietet eine Plattform für den Austausch zwischen Mainstream- und Community Medien und will Möglichkeiten der aktiven Partizipation an der Berichterstattung aufzeigen.

Zu den Themen, die auf der Konferenz besprochen werden, gehören beispielsweise die Art und Weise der Berichterstattung in der Post-Welcome-Kultur, welche Rolle Sprache dabei spielt, wie sich kulturelle Diversität auch in einer vielfältigen Medienlandschaft widerspiegeln kann und welchen Beitrag Community Medien Projekte dabei leisten können. Neben vielen internationalen Journalist*innen nehmen Wissenschaftler*innen, Politiker*innen und Mitglieder von Stiftungen und Verbänden, wie beispielsweise dem Community Media Forum Europe, an der Konferenz teil. Larry Moore Macauley: „Während 2014 das Refugee Radio Network eine der ersten Medien-Initiativen in Deutschland war, gibt es inzwischen über 50 solcher Projekte in Europa.“

Weiter Informationen: www.cmma2017.info/

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