Frauen mit Migrationshintergrund haben auf dem Arbeitsmarkt häufig mit Vorurteilen zu kämpfen. Wer einen ausländischen Namen hat oder ein Kopftuch trägt, muss mehr als vier Mal so viele Bewerbungen versenden wie andere Bewerberinnen mit identischer Qualifikation. Bei höher qualifizierten Positionen steigt der Grad der Diskriminierung sogar noch an. So das Ergebnis einer Studie vom Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA).

Hier setzt die Aktion „Let‘ get visible“ an, die am 24. November von 9:30 bis 12:30 Uhr einen Erfahrungs-Workshop für Berater*innen von Migrant*innen anbietet. Aus den Ergebnissen gestalten professionelle Künstlerinnen des Kollektiv Migrantas Zeichnungen, die 2018 in ganz Hamburg zu sehen sein werden – als Plakate, Postkarten & Co.

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Teilnahme-Bescheinigung für den Arbeitgeber ist möglich. Der Veranstaltungsort ist die Handwerkskammer Hamburg, Holstenwall 12, Hamburg-Mitte

Mehr Informationen und Anmeldung: www.nobi-nord.de/?letsgetvisible-beratende

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