Am Freitag, den 2. Dezember 2016 startet ab 19 Uhr ein Kurzfilmabend mit Premierenfeier im Kölibri (Hein-Köllisch-Platz 12). Es werden die Premiere von „Das Fundbüro“ der GWA St. Pauli, der mit geflüchteten Jugendlichen gedeht wurde, und der Kurzfilm „Kabul Cinema“ von Mirwais Rekab gezeigt.

Anschließend gibt es ein Filmgespräch mit den anwesenden Filmemacher*innen, Musik und leckeres Essen. Der Eintritt ist frei.

Das Fundbüro

Im Sommer 2016 haben junge Filmemacher*innen, die aus verschiedenen Ländern nach Hamburg geflüchtet sind, einen Film produziert, der jetzt im Kölibri Premiere feiert. Der Film stellt die Frage, ob man Zeit verlieren und zurück bekommen kann. Die jungen Filmemacher*innen kennen alle das Gefühl, Jahre ihres Lebens „verloren“ zu haben. Durch verwehrte Chancen, Krieg und Flucht stehen sie heute nicht an dem Punkt, den sie für sich geplant und gewünscht hatten.

Kabul Cinema

Der Filmemacher Mirwais Rekab wurde 1966 in Kabul geboren, wo er seine Karriere als Kameramann am National Cinema Institute startete. Während des Taliban Regimes, das sämtliche Filmproduktionen verbot, arbeitete er in Pakistan. 2001 kehrte er nach Kabul zurück. Der Film Kabul Cinema erzählt eine Geschichte über das Filmverbot unter den Taliban und erhielt zahlreiche Festival Auszeichnungen, u.a. eine Lobende Erwähnung der Kinderjury auf dem Mo und Friese Kinder Kurzfilm Festival 2004 in Hamburg. Mirwais Rekab lebt inzwischen in Deutschland.

Mehr: www.fundbuerofilm.wordpress.com

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