Jugendliche und junge Erwachsene in Hamburg sind eingeladen, sich mit einem eigenen digitalen Wettbewerbsbeitrag am Geschichtswettbewerb und Erinnerungsprojekt Hamburg Memory zu beteiligen.

Ziel ist es, sich konkret und kreativ mit einem geschichtlichen Ereignis auseinanderzusetzen. Die Jugendlichen gehen dazu in ihrem persönlichen Umfeld oder Stadtteil auf Spurensuche. Sie interviewen Menschen, dokumentieren Orte, lassen Ereignisse künstlerisch verfremdet zu Wort kommen.

Mit den Mitteln des digital storytelling entwickeln die Jugendlichen ihre Beiträge in den Kategor ien Film, Sound oder Bild.Neu ist in diesem Jahr das Motto: Revolution, Aufstand, Protest – Demokratie in Hamburg 1918-2018. Die Stadt als Schauplatz und als Tatort, eine Spurensuche.

Das Museum für Hamburgische Geschichte eröffnet am 25. April die Ausstellung „Revolution! Revolution? Hamburg 1918 -1919“. Die Jugendlichen sind eingeladen, sich in der Ausstellung über die historischen Ereignisse in Hamburg zu informieren und für ihr eigenes Projekt inspirieren zu lassen. Hamburg Memory will anregen, sich auf die Suche nach Zeugnissen von Revolution und Protest in die Stadt zu begeben, zu fragen wäre: Welche Formen von Aufstand und Protest gab und gibt es in Hamburg? Wie viel Mut braucht es, um Widerstand zu leisten? Wie verteidigen wir heute die Demokratie?

Wettbewerbsbeiträge können in den Kategorien Film (Dokumentation, Inszenierung), Sound (Hörstück, Musik, Lesung, Interview) oder Bild (Zeichnung, Foto, Fotoserie, Comic) erstellt und auf www.hamburg-memory.de hochgeladen werden. Beiträge von Jugendlichen mit Flucht- oder Migrationserfahrung sind besonders willkommen. Eine Jury wählt die besten Beiträge aus. Sie werden auf der Preisverleihung ausgezeichnet.

Mehr:  www.hamburg-memory.de

 

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