Mit einer speziellen Filmauswahl will das Filmfestival AUGEN BLICKE AFRIKA in diesem Jahr den künstlerischen Aufbruch von Frauen im afrikanischen Kino thematisieren mit dem Ziel, den eurozentrischen Blick auf Frauen in Afrika aufzubrechen. Auf dem Podium diskutieren drei Regisseurinnen aus verschiedenen Ländern die Rolle der Frauen in afrikanischen Gesellschaften und deren Widerspiegelung im afrikanischen Kino.

Tatsächlich haben Frauen aus Afrika in den letzten Jahren zahlreiche Filminitiativen und Produktionsfirmen gegründet sowie Frauen-Film festivals – von der Elfenbeinküste über Nigeria bis nach Südafrika. Die Zahl von Frauen, die vor und hinter der Kamera stehen, hat in vielen Ländern Afrikas wie in der Diaspora deutlich zugenommen. Uns interessieren in der Diskussion mit den Regisseurinnen vor allem Fragen zum Filmschaffen.

Welche Themen greifen die Filmemacherinnen auf und wie setzen sie diese filmisch um? Welche politischen, ökonomischen und sozialen Veränderungen in ihren Ländern sind für Frauen in den zurückliegenden Jahren von Bedeutung gewesen? Wie unterscheiden sich die Produktionsbedingungen für Frauen von denen für Männer?

Es diskutieren:

  • Sara Blecher – Südafrika („Ayanda“)
  • Apolline Traoré – Burkina Faso („Moi, Zaphira“)
  • Feriel Ben Mahmoud – Tunesien („La révolution des femmes – Un siècle de féminisme arabe“)
  • Diskussionsleitung: Kirsten Maas-Albert – Heinrich-Böll-Stiftung Berlin, Leiterin Referat Afrika,

Mehr: www.augen-blicke-afrika.de/blog/wp-content/uploads/2016/10/Augen-Blicke-Afrika-20161.pdf

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