Besonders auffällig eskalieren Emotionen z.Zt. im Verhältnis zu den „Fremden“. So fragt die Tagung nach dem Verhältnis zum Fremden im Konfliktfeld  der  Emotionen. Sind wir zur Fremdenangst/-feindlichkeit evolutionär verurteilt? Wieweit ist der Umgang mit dem Fremden kulturell bedingt?

Die Rolle der Emotionen wird in vielen Lebensbereichen unterschätzt. Für eine an Aufklärung, Vernunft und Moral orientierte Einstellung wird ihr Einfluss oft als Mangel empfunden. Doch eine Neubewertung der Emotionen ist im Gange. So sprechen bspw. Soziologen von einer „Gesellschaft der Angst“ und untersuchen das Phänomen der Stimmungen (Bude). In Neurobiologie und Gehirnforschung werden die emotionalen Bindungen und Muster untersucht. Inwiefern haben Gefühle ihre eigene Vernunft? Wieweit können sie durch sie kontrolliert werden? Für die Evolutionsbiologie ist klar, dass wir in unserem Verhalten und Empfinden von einem „heimlichen Ratgeber“ (Verbeek) im Dienste der Selbstbehauptung und des Überlebens gesteuert werden.

Mehr: www.kircheundgesellschaft.de/uploads/tx_events/160086_Das_Fremde_im_Konfliktfeld_-_Markus_01.pdf

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