In der ersten Ausstellung des A-Box-Projekts geht es sowohl um Begegnungen zwischen jungen Afghanen und Hamburger Passanten, als auch um die Begegnung von analoger und digitaler Fotografie. Die Ausstellung ist vom 1. bis zum 25. Oktober von 9 bis 15 Uhr im Werkhaus in der Rosenallee 11 zu sehen. Die Vernissage findet am 28. September ab 18 Uhr statt.

Die “Afghan box camera” ist eine einfache Kamera in Schachtelform aus Holz, die in Afghanistan von Fotografen auf der Straße noch immer benutzt wird. In einer etwas abgewandelten Form haben Jugendlichen aus Afghanistan diese selbstgebaute Box genutzt, um Fotos von Passanten zu machen, die sie gleichzeitig interviewt haben.

Die Idee entstand in der “Freitags-Gruppe” des“ Café Eins”, einem offenen Jugendtreffpunkts, betrieben vom Verein Jugendsozialarbeit Schanzenviertel e.V., einer aufgeschlossen Gruppe junger Afghanen, die sich seit über einem Jahr jeden Freitag dort treffen. Das Projekt wurde aus dem FREIRÄUME!-Fonds gefördert.

Gebaut wurde die Box im “Werkhaus Münzviertel “, einem Ort an dem wohnungslose und geflüchtete Jungerwachsene sowohl sozialpädagogische Hilfe, als auch künstlerische und
handwerkliche Angebote nutzen können. Bei mehreren “A-Box-Touren” an unterschiedlichen Orten sind Gespräche zwischen geflüchteten Jugendlichen und Hamburgern entstanden, festgehalten in Fotos, wie auf dem Markt in Afghanistan.

Die Ausstellung in der Aula des Werkhauses in der Rosenallee 11 beinhaltet eine Auswahl der Fotos in großformatigen Abzügen, einem making of und der gebauten Foto-Box. Die Freitags-Gruppe, Jugendliche des Werkhauses sowie die Künstler und Initiatoren des Projekts Kristine Thiemann und Manuel Marano sind bei der Vernissage am Freitag, den 28.9. ab 18 Uhr anwesend.